Kategorie: José Luis Garci

José Luis Garci ist einer der wichtigsten Filmemacher des zeitgenössischen spanischen Kinos, besonders bekannt für seinen klassischen Stil und seine Liebe zum Hollywood-Kino der 40er und 50er Jahre.

Geboren am 20. Januar 1944 in Madrid, begann er seine Karriere als Filmkritiker und Drehbuchautor, bevor er in den 70er Jahren zum Regisseur aufstieg. Sein Kino zeichnet sich durch eine elegante Erzählweise, sorgfältige Dialoge und einen starken Einfluss des klassischen amerikanischen Kinos aus.

Internationale Anerkennung erlangte er mit Volver a empezar, dem ersten spanischen Film, der den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewann. Von da an baute er eine Karriere auf, die sich auf intime und nostalgische Dramen konzentrierte, oft in der Vergangenheit angesiedelt.

Neben seiner Arbeit als Regisseur war er auch als Filmpädagoge sehr einflussreich, insbesondere durch seine Fernsehsendung ¡Qué grande es el cine!, die sich der Analyse von Filmklassikern widmete.

Sein Kino zeichnet sich in der Regel durch eine klassische Erzählweise und ein gemächliches Tempo mit dem Einfluss von Film Noir und Melodram aus. Nostalgie und ein Blick in die Vergangenheit und ein großer Schwerpunkt auf Dialogen.

Garci ist im Wesentlichen ein zutiefst cinephiler Filmemacher, dessen Werk fast wie eine ständige Hommage an das klassische Kino wirkt.

José Luis Garci