Kategorie: José Luis Cuerda
José Luis Cuerda war einer der wichtigsten und originellsten Regisseure, Drehbuchautoren und Produzenten des zeitgenössischen spanischen Kinos. Er wurde 1947 in Albacete geboren und entwickelte einen sehr persönlichen Stil, der absurden Humor, Surrealismus, Gesellschaftssatire und Reflexionen über die spanische Realität miteinander verband.
- Amanece, que no es poco (1989): Gilt als sein Meisterwerk und einer der wichtigsten Kultfilme des spanischen Kinos. Sein surrealer Humor und seine absurden Situationen machten ihn zu einem kulturellen Phänomen.
- El bosque animado (1987): Großer Erfolg bei Kritikern und Publikum, Gewinner mehrerer Goya Awards.
- La lengua de las mariposas (1999): Bewegendes Drama, das in den Jahren vor dem spanischen Bürgerkrieg spielt und als einer der besten spanischen Filme des späten 20. Jahrhunderts gilt.
- Los girasoles ciegos (2008): Drama über die spanische Nachkriegszeit, basierend auf dem gleichnamigen Roman.
- Tiempo después (2018): Sein letzter Film, als spiritueller Nachfolger von Amanece, que no es poco konzipiert.
José Luis Cuerda wird als einer der großen Erneuerer des spanischen Kinos in Erinnerung bleiben. Seine Fähigkeit, das Alltägliche mit dem Absurden zu verbinden, schuf ein einzigartiges filmisches Universum, das besonders in Amanece, que no es poco sichtbar wird, einem Film, der Jahrzehnte nach seiner Premiere immer noch neue Fans gewinnt.
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